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Super Mario Galaxy 2 - Clubtest
(10.06.10)

Es war einmal in einer weit weit entfernten Galaxie...



So oder so ähnlich könnte der Prolog des zweiten Teils der Super Mario Galaxy Saga ablaufen. Es fängt ja eigentlich alles wieder mal mit einem gemütlichen Kaffeekränzchen im Schloss von Peach an. Dieses muss leider aufgrund eines kleinen Zwischenfalls verschoben werden. Denn Bowser, im Spiel der „Unhold“ genannt hat wieder einmal die Prinzessin entführt. Und weil der Klempner ja sowieso gerade nichts zu tun hat macht er sich auf den Weg in die weit entfernte Galaxie um die Prinzessin zu retten und den Schergen Bowsers das Handwerk zu legen.


Diejenigen die den ersten Teil der galaktischen Sternensaga bereits gespielt haben finden sich auch im zweiten Teil sofort wieder zurecht. Für alle anderen gibt es ständig Wegweiser und Sprechblasen die euch bei der Steuerung des Klempners zur Hand gehen. Wer jedoch auf Nummer sicher gehen will kann sich vorher noch das halbstündige Erklärungsvideo, welches dem Spiel beiligt ansehen und wird nach spätestens der Hälfte der Zeit drauf kommen, dass das Spiel eigentlich locker leicht von der Hand geht und auch sehr intuitiv gesteuert wird. So kontrolliert man mit dem Nunchuk die Bewegungen des Klempners, springt mit der A-Taste und zielt mit der Wii-Remote auf den Monitor um Sternteile einzusammeln oder um mit der B-Taste diese wiederum auf Feinde zu schießen. Gegebenenfalls kann euch auch ein Freund zur Hand gehen der mit einer zweiten Wii-Remote wiederum Sternteile oder Münzen sammelt und Gegner für kurze Zeit lähmt. So wird man auch als Zuschauer ein wenig in das Spiel eingebunden.


Im Weltall angekommennfindet ihr euch auf einem planetaren Raumschiff wieder. Dort erklären euch die Luma das sie die Kraft der Power Sterne benötigen um durchs All reisen zu können. So wird das vorerst desolate Raumschiff der Lumas mit dem ersten Power Stern just in ein voll funktionstüchtiges Shuttle verwandelt welches sehr dem Kopf des Klempners ähnelt. Wie gewohnt gibt es wieder einige dieser Sterne zu sammeln. Diesmal sind es sogar ganze 240. Die ersten 120 davon funktionieren nach dem bekannten Super Mario Galaxy Schema. Das heißt Standardmissionen, versteckte Sterne und die Kometensterne. Diese werden erst nach einiger Zeit freigeschalten und auch nur nach erfolgreichem Einsammelns der Kometenmünzen die ihr immer bei der ersten Mission in einer Galaxie zu finden sind. Habt ihr erst einmal alle 120 gefunden warten noch einmal 120 blaue Sterne auf euch die es um einiges mehr in sich haben als die ersten 120.
Wie auch in Galaxy 1 gibt es wieder alle möglichen Pilze und andere Gegenstände die Mario in verschiedenste Wesen verwandeln können. Bekannt dürften davon beispielsweise bereits die Feuerblume sein die Mario kleine Feuerbälle um sich werfen lässt. Aber auch die seit dem letzten Teil bekannte Bienenform dürfte treuen Fans ein Begriff sein. Neu hinzu gekommen sind unter anderem ein Wolkenpilz, mit dem Mario drei Wolken erzeugen und sich auch auf diesen fortbewegen kann, oder ein Stein Pilz welcher Mario in einen rollenden Felsblock verwandelt der alles was ihm in die Quere kommt zu Staub verwandelt.


Ein wichtiges Element im neuen Teil der Saga ist der kleine grüne Dinosaurier Nachfahre Yoshi welcher sich auch mit dem Einsatz bestimmter Früchte in einen sehr aufgeweckten kleinen Kerl verwandeln lässt. Beißt euer kleiner Dino-Freund zum Beispiel in eine scharfe Chili Schote wird er so schnell das er sogar senkrechte Wände hochlaufen kann. Nimmt er hingegen eine der leuchtenden Birnen zu sich findet er Wege wo vorher keine zu erkennen waren. Aber auch der Einsatz einer blauen Birne kann euch auf unbekannte Pfade leiten. Denn mit dieser wird Yoshi so aufgebläht das er allein durch das Ausatmen in weite Sphären schweben kann.


Meistens trifft man am Ende einer Galaxy auf irgendeinen Endboss und die haben es meistens in sich. Neben alten Bekannten gibt es wieder einige neue Schergen denen ihr auf verschiedenste Weise das Handwerk legen müsst. Bowser Jr. hetzt euch wieder einmal riesiege Monster und Maschinen auf den Hals die ihr nur durch geschickten Einsatz von neu erlenten Fähigkeiten besiegen könnt. Und sogar der Großmeister der Zerstörung bedarf einer ganz eigenen Technik um besiegt zu werden, aber wir wollen ja nicht zu viel verraten.


Mit viel Charme, nett kreiierten Galaxien und mit Suchtpotential überzeugt der neue Ableger der Serie mehr denn je. Auch alte Bekannte, wie zum Beispiel die Einwohner von Isla Delfino verleihen dem Spiel eine besondere Note. Alles in allem ist der neue Super Mario Galaxy Teil nicht nur ein Pflichtkauf für alle Wii-Besitzer, sondern auch ein entscheidender Kaufgrund für die weit unterschätzte Konsole von Nintendo, denn nicht einmal die Grafik lässt bei diesem Spiel zu wünschen übrig.


Note: Sehr Gut mit Power Sternchen!












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